Gesehen: „Stranger Things 2“

Juhu! Knapp 9 Stunden Stranger Things 2 sind geguckt – und es hat wieder richtig Spaß gemacht! Ein Wort vorweg: Der Text enthält ein paar Spoiler zu Season 1 – aber die sollte man ohnehin gesehen haben, bevor man das hier guckt, da Staffel 2 eine direkte Fortsetzung ist. (Ganz abgesehen davon, dass auch S1 richtig gute Unterhaltung ist).

 

Die Story:
Ziemlich genau ein Jahr nach den Ereignissen von Season One haben die Helden von Hawkins noch immer mit den Nachwirkungen des Kampfes gegen den Demogorgon zu kämpfen. Mike vermisst Eleven und Will wird von Visionen geplagt. Und auch wenn die erste Schlacht geschlagen wurde: Das Tor zur anderen Seite ist noch immer offen – und neues Unheil braut sich dort zusammen.

Die Stimmung:
ST 2 macht genau da weiter, wo ST 1 aufgehört hat – aber dankenswerterweise mit deutlich höherem Budget. Das bedeutet es gibt mehr Action, mehr Aufnahmen der Stadt in den 80ern und mehr Monster. Das Herz von ST bleiben aber weiterhin die intelligenten und glaubwürdigen Charaktere. Und es kommen neue witzige Personen hinzu, wie der von Sean Astin gespielte Elektronik-Fachhändler Bob und der Verschwörungstheoretiker Murray (Brett Gelman). Zudem verlässt die Handlung erstmals Hawkins und zeigt uns andere Aspekte der Welt.

Der Stil:
Im Gegensatz zur Season 1 wird nun nicht mehr versucht, die 80er auch stilistisch zu imitieren. Die Kamera bewegt sich nun wesentlich agiler und die Reihen der Monster werden durch digitale Kreaturen verstärkt. Mir gefällt das, da die Serie dadurch dynamischer wird und ihren ganz eigenen Stil entwickelt, statt Vorbilder zu imitieren. Und 80er Flair gibt es nach wie vor genug – zum Glück nun ohne nervige Stroboskop-Blitze und mit weit weniger „Buh“-Momenten mit lauten Sounds.

Hinter den Kulissen:
Zusätzlich zur Serie bietet Netflix die Doku-Serie „Beyond Stranger Things“ an, die man sich aber erst nach Abschluss der Staffel ansehen sollte, da gleich zu Beginn das Ende gezeigt und diskutiert wird. Hier wird in gemütlicher und entpannter Runde über die Dreharbeiten geplaudert. Dabei zeigt sich, welcher Geist am Set herrschte: Professionalität, Respekt und jede Menge Spaß! Sehr cool.

Fazit:
ST2 bessert in der Form nach, bleibt sich aber inhaltlich absolut treu. Nach wie vor ist es eine Serie, die mit tollen Monstern und Geheimnissen auftrumpft, aber auf einem anderen Level auch viel darüber erzählt, wie Menschen unterschiedlicher Generationen mit Problemen und einander umgehen. Ein absoluter Hit!

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