Serie: „Stranger Things“

Die für mich bisher beste Entdeckung in der Netflix-Serien-Wühlkiste war eine zurecht hochgelobte Mystery-Serie mit 80er Jahre Flair. Hier mein Eindruck zu

Stranger Things – Staffel 1
(2016)

Story:
1983: In der Kleinstadt Hawkins verschwindet ein kleiner Junge. Seine Familie und seine Freunde machen sich auf die Suche nach ihm und müssen bald entdecken, dass sie es nicht nur mit einer geheimnisvollen Regierungs-Behörde mitten im Wald zu tun haben, sondern möglicherweise sogar mit einem echten Monster…

 

Stimmung:
Stranger Things wirkt wie eine Stephen-King-Verfilmung, die Steven Spielberg in den 80ern gemacht hat – bis hin zum Vorspann mit wummernden Synthies, Neonbuchstaben und griseligem Bild. Dazu passt auch die ruhige Kameraarbeit. Am Anfang wirkt noch alles recht entspannt, wobei sich der Grusel und die Action bis zum Finale aber deutlich steigern.

Schauempfehlung:
„Stranger Things“ erzählt eine durchgehende Geschichte und sollte deshalb komplett und in Reihenfolge geguckt werden. Die ganze Staffel ist mit nur acht Folgen auch kompakt und übersichtlich, wobei mir nur die Kids sofort ans Herz gewachsen sind – bei den Erwachsenen und den Jugendlichen dauerte es etwas.

Positiv:
Das 80er-Jahre Flair ist perfekt getroffen (auch wenn ab und zu ein neuerer Song reingemogelt wird) und die Kids sind die glaubwürdigsten und sympathischten Kinder, die es seit langem im Kino zu sehen gab – super geschrieben, brilliant gespielt. Zudem wirken auch alle Effekte und Kreaturen handgemacht und nicht digital. Sehr cool!

Negativ:
Leider folgt die Serie auch was den Grusel angeht den Methoden der 80er: Immer wieder werden wir durch laute Geräusche erschreckt und dass sich das Monster durch stroboskop-artige Lichter ankündigt wird spätestens im Finale zu einem harten Test für die Sehnerven. Hoffentlich wird das in den nächsten Staffeln etwas zurückgefahren, sonst braucht die Serie eine Epilepsie-Warnung auch für nicht-Epileptiker.

Fazit:
Ein starkter Auftakt mit kleinen Schwächen, der fair (also ohne großen Cliffhanger) endet und dennoch Lust auf mehr macht.

=> Season 2

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