Special: Top 50 Reisesongs

Die TOP 50 der besten Reisesongs(Ganz subjektiv ausgewählt von mir)

(Dies ist eine Zusammenstellung der Artikelserie vom Frühjar 2013)

Die Regeln:

1. Erlaubt sind alle Songs, die im weitesten Sinne mit Reisen zu tun haben.
2. Von jedem Künstler / jeder Band darf nur ein Song in der Liste sein.
3.


Und damit geht es auch schon los:

Platz 50
ON THE ROAD AGAIN – Canned Heat, 1968
Blues trifft Psychedelia in diesem Hippie-Klassiker (der eigentlich die Coverversion eines Song aus den 50ern ist) Quäkender Gesang, psychedelische Hintergrundgeräusche über monotonem Rhythmus sind zwar sicher nicht jedermanns Sache – dennoch ist der Song ein Ohrwurm, der kaum aus dem Kopf geht! Ein würdiger Start für diese Liste!

Platz 49
HEY PORTER – Johnny Cash,  1954
Gefühlte hunderte von Cash’s Songs haben ja diesen Dam-Tschaka-Dam-Tschaka Eisenbahn-Beat. Aber der hier hat auch den passenden Text dazu: Ein Mann auf der Heimreise in die Südstaaten, der es kaum erwarten kann wieder daheim zu sein. Geschrieben von einem heimwehvollen Cash während seiner Militärzeit.

Platz 48
KING OF THE ROAD – Roger Miller, 1965
Die Truckerhymne schlechthin. Die ersten Zeilen Trailer for sale or rent (Anhänger zu verkaufen oder zu vermieten) hat Miller angeblich direkt von einem Schild abgeschrieben, dass er kurz vor Chicago sah. Heraus kam ein verdammt würdevoller Song – über Leute, die sich nicht mal Zigaretten leisten können: Seine Kings of the Road sind bettelarme Tramps.

Platz 47
THE ROAD TO HELL – Chris Rea, 1989
Reisen muss nicht immer angenehm sein. In diesem Song von Chris Rea geht die ganze Welt den Bach runter. Aber das glücklicherweise mit einem solch angenehm zu hörenden 80er Groove und einem an Leonard-Cohen erinnerden Gesangs-Geraune, dass es schon wieder richtig Spaß macht. Vor allem in der fast 7 Minuten dauernden Langversion.

Platz 46
THE PASSENGER – Iggy Pop, 1977
Das Leben ist wie eine Fahrt auf der Autobahn: Man kann rausgucken aber nicht aussteigen. Behauptete zumindest Iggy Pop Ende der Siebziger. Damals lebte er in Berlin und versuchte von Drogen und Alkohol wegzukommen. Dementsprechend düster ist das was er auf seiner Reise sieht: Die verkrüppelten Rückseiten der Städte unter einem hellen und hohlen Himmel. Puh. Schwerer Stoff – und trotzdem von einem trotzigen Überlebenswillen getragen. Gut dass Iggy dann doch noch die Kurve gekriegt hat. Zurück blieb dieser Song über die Reise einer verwundeten Seele.

Platz 45
ROADS OF GERMANY – Bob Geldof, 1992

Wir starten auf den Deutschen Autobahnen: Die sind für den Iren Bob Geldof symbolisch für die Wirrungen des 20. Jahrhunderts. Aus seinem Fenster sieht er die deutsche Geschichte vorbeifahren: Adenauer im Käfer, Ulbricht im Trabant, Brandt im Mercedes und Honecker im Panzer. Ein durchaus seltsamer, aber erhellender Blick von außen auf die ‚Roads that Hitler built‘.

Platz 44
FLY ME TO THE MOON – Frank Sinatra, 1964
Weltraum, die erste: Dieser Track ist eigentlich ein Liebeslied  von Bart Howard aus den 50ern mit dem Titel ‚In other words‘. In der Version von Frank Sinatra aber wurde er die inoffizielle Hymne des US-Mondfahrtprogrammes. 1969 hatten ihn die Astronauten von Apollo 10 sogar auf Kassette (!) dabei, als sie den Mond umkreisten!
In den 90ern kam er dann noch einmal zu Ehren: Als Schlussmelodie der Folgen von „Neon Genesis Evangelion“.

Platz 43
THE FINAL COUNTDOWN – S.U.M.P, 1989
Weltraum die zweite: Basierend auf einer alten spanischen Gitarrenmelodie erzählen Bela B. und Rod davon, wie die Menschen die Erde mit einem Raumschiff Richtung Venus verlassen. Wurde später von Europe auf Keyboards nachgespielt und recht erfolgreich.

Platz 42
MAJOR TOM – Peter Schilling, 1982
Weltraum die Dritte: Wer in den 60ern abheben wollte griff zu Drogen und Hippie-Rock, in den 80ern dagegen zu „Perry Rhodan“-Romanen und diesem NDW-Klassiker. Schillings „Major Tom“ war so erfolgreich, dass er (wie Nenas Luftballons) in einen englischen Version nach USA exportiert wurde und zahlreiche Coverversionen anregte. Darunter auch eine von William Shatner ‚gesungene‘. Dabei war das deutsche Original ja selbst recht dreist abgekupfert von…. aber halt, ich denke wir werden Tom noch mal begegnen ehe die Liste hier zu Ende ist 🙂

Platz 41
PROUD MARY – Creedence Clearwater Revival, 1969
Zurück auf der Erde und auf dem Mississipi-Schaufelrad-Dampfer „Proud Mary“. Ein wunderschöner Boots-Reise Song, der vor allem in der Version von Ike und Tina Turner unsterblich wurde („We like to do it nice and easy – but we never do anything nice and easy“)

Platz 40
CENTER OF ETERNITY – Ozzy Osbourne, 1983
Mit Glockenschlägen, Mönchsgesängen und Georgel beginnt Ozzys‘ musikalische Reise zum „Mittelpunkt der Ewigkeit“ – einem Ort mit … äh … keinen Grenzen in der Nichtexistenz und … äh… einem Schicksal ohne Anfang…öh
Naja: Mir erschließt sich nicht wirklich, was Herr Ozbourne mit diesem Reise-Song sagen will. Wenn überhaupt. Trotzdem ein geiler Song mit schönem Intro.

>>39-30>>

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