Archiv der Kategorie: News

Neue Kategorie: COMIX!!

Seit einiger Zeit stelle ich eine erstaunliche Veränderung fest: Kino langweilt!!

Natürlich nicht alles Kino, aber so generell. Die Filme von der Stange. Selbst die „besseren“. Ich denke das liegt wohl auch da dran, dass ich die Strukturen und Muster schon sehr gut kenne.

Deshalb bin ich froh über den Watchmen-Film (Jaja, ich weis, da fehlt immer noch der finale Artikel 😉 ) auf Comix gestossen zu sein.

Aus diesem Grund gibt’s ab sofort eine neue Rubrik „Comix“ auf Rhapso.de.

Da ich von diesem Medium noch praktisch gar nichts weis freue ich mich sehr auf diese Entdeckungsreise! Die Bewertungsnoten entsprechen denen der Filmkritiken und sind wie diese subjektive Momentaufnahmen.

Den Anfang machen – nach meiner Watchmen-Begeisterung nicht verwunderlich – zwei Folianten aus der Feder von Alan Moore: „Die Liga der Außergewöhnlichen Gentlemen“ und „Swamp Thing“.

Freut Euch drauf!

Lesenswert: Zwei feine Blogs

So, zur Abwechslung gibt’s heute mal nix über Kino, sondern Hinweise auf zwei andere Blogs, die es in meine Favoriten-Liste geschafft haben:

Zum einen ist da Radiokollegin Bettina Blume seit kurzem in der Blogosphere unterwegs. Auf ihrem Blog „Text + Ton“ gibt es – wie der Name schon andeutet – Interviews mit Musikern im O-Ton, die für den Rundfunk entstanden sind und Hintergrundgeschichten dazu, wie eigentlich Radio gemacht wird, bzw. wie es Journalisten bei der Begegnung mit (Semi-)Promis so ergeht. Den Anfang im Interview-Reigen machen Sven Regener von Element of Crime und die Aeronauten.

Sehr puristisch sieht es auf dem Blog von Filmkritiker-Gott Georg Seeßlen aus. Schon erstaunlich, dass der Typ neben all den dicken Filmbüchern und Rezensionen die er schreibt auch noch Zeit und Muse zum bloggen hat.

Auf „Das schönste an Deutschland ist die Autobahn“ gibt es dann aber auch nur wenige Artikel über Kino und viele über Politik, Gesellschaft und andere Dinge, die wohl nur Semiotik-Professoren verstehen.  So sind manche Einträge auch recht anstrengend fürs Hirn, wecken aber den Wunsch, irgendwann wenn ich groß bin, auch mal so klug zu sein. Umso schöner, wenns dann ins polemische abdriftet wie in der dreiteiligen Betrachtung über das Verhalten eines gewissen Guido W. unter dem sprechenden Titel: „Der Idiot der Familie„.

Viel Spaz beim Lesen!

Es gibt sie wirklich!!

Wie lange habe ich darauf gewartet?
Habe ich es noch für möglich gehalten?
Hätte ich noch zu Lebzeiten damit gerechnet?

Egal! Es ist wahr – hier ist sie – die einzig wahre –

Neue Gymmick - CD
neue Gymmick - CD

17 neue Tracks und aufgemöbelte alte Gassenhauer vom einzig wahren Gymmick Solo und mit Band. Einen ersten Reinschmecker + Interview gibts vom 16. bis 21. Februar im Funkenflug. Die Release-Party folgt am 27. Februar im Hirsch.

Hier gibt’s erst mal  die Tracklist, damit Euch das Wasser im Munde zusammenläuft, hehe – eine ausführliche Rezension folgt. (P.S.: Track 14 freut mich als alten Funkenflieger natürlich besonders…)

Gymmick mit Uns

1. Ich brauch die neue Gymmick-CD
2. Lucky Generation
3 In den Hütten
4. Wen Du schön wohnst
5. Heppo Hepp
6. Was ist aus dem Vipbereich geworden
7. Warum zieht’s mich nur so runter
8. Böse Möbelstücke
9. So neu
10. Schwul Dich an
11. Mein König
12. Why da sun

BONUS TRACKS
13. Pop Song
14. Interview mit Roman Herzog
15. Gelber Sack
16. Ich mach Dir die Frisur kaputt
17. Jenseits von Eden

In Memorian: Eartha Kitt

Na sowas: Einmal wenn ich U-Bahn fahr!

Ich steh an dieser Haltestelle und guck mir das Ablenkeboard an. Sonst zeigt es immer Sachen von Mordillo. Heute sagt es: Eartha Kitt ist tot. 81 Jahre, Krebs.

Orson Welles meinte sie sei die aufregenste Frau der Welt. Sie spielte für ihn Gretchen und Helena, war aber auch Cat-Woman und bei Mission Impossible und Erik the Viking dabei. Sie sprach ein halbes dutzend Sprachen und überlebte sogar die Disko-Dekade mit Anstand. Tommy sagt sie sieht aus wie ein Frosch.

Für mich ist sie schlicht die weibliche Jazz-Stimme. Seit ich  „Live in person at the Plaza“ gehört hatte war ich verloren für Ella oder Billie. Diese Stimme – zusammen mit den abgefahrenen Texten, die sich meist um Millionäre drehten und wie man sie ausnimmt – das Zusammenwirken mit dem Orchester – oder vielleicht besser, die Art wie sie sich katzenhaft auf dem Klangkörper räkelt – und dieses ständige Lachen über die eigene Verruchtheit.

Jetzt brauch ich wohl nicht mehr ab und zu auf ihrer Website vorbeizusurfen um zu sehen, ob sie noch mal irgendwo nach Deutschland kommt, aber ich kann noch mal die „Thinkin‘ Jazz“ auflegen und hören ob die Stimme jetzt anders klingt, wo sie von noch weiter weg kommt…

Neue Rubrik: Filme für Fünf Finuten!

Happy Weihnacht!
Pünktlich zum Fest gibt es eine neue Rubrik auf rhapso.de. Bei „Filme in fünf Minuten“ werden die Anfänge von Filmen auf den Prüfstand gestellt um die Theorie zu ergründen, ob man wirkich in den ersten zehn Minuten erkennen kann, ob ein Film etwas taugt.

Und da wir ja in einer Gesellschaft mit kurzer Aufmerksamkeitsspanne

nur 5 Minuten

klick hier

spaß damit

pet

Ein Tag ohne DSL – oder Das kleine „1&1“ der Kundenverarschung

Ich schreibe dies offline, nachdem heute früh das freundliche grüne Leuchten der DSL-Lampe an der Fritz-Box (das um Mitternacht noch dagewesen war) nicht mehr vorhanden ist. Alle Kabel gecheckt – der Fehler liegt wohl nicht in meinem Rechner, sondern irgendwo zwischen Box und Weltnetz.
Puh, nicht nur als Internet-Junkie, sondern auch als journalistischer Netz-Sklave ist das fatal. Aber egal, in der Hoffnung auf kurzfristige Störung düse ich zum Komponisten Wolfgang, der heute auch so sein Päckchen zu tragen hat: Sein Gefrierschrank ist in der Nacht kaputt gegangen und er muss jetzt ganz schnell ganz viel Rind und Fisch kochen. Vielleicht ist der Schrank auch von einem gewissen Provider?
Jedenfalls ruf ich am Nachmittag beim Anbieter an (ich will ja jetzt den Namen nicht nennen, aber wer eins und eins zusammenzählen kann wird’s checken) und der Mann unter der Nürnberger Nummer erzählt mir, ich sei kein Kunde bei ihm (ach, und wer zahlt dann die Rechnungen?) und ich soll die allgemeine Service Hotline anrufen.
Mach ich doch glatt. Kostet nur 24 cent die Minute… moment wieso kosten? Ich hab doch DSL-Flat! Ach ja – heute nicht! Zuerst fragt eine Computerstimme meine Daten ab. Sie versteht schlecht, selbst so einfache Wörter wie ‚ja‘ oder ‚nein‘ und ich muss vieles wiederholen. Dann sagt sie ich werde gleich verbunden („das kostet jetzt auch nichts“). Ist gut, weil in der folgenden Warteschleife häng ich 17 Minuten.
Dann bin ich wieder bei der Computerstimme vom Anfang. Die sagt: „Willkommen zurück. Haben sie noch einen Wunsch?“ Ich sage (deutlich!) „Ja!! Ich will einen Menschen sprechen!!“. Die Computerstimme sagt: „Danke schönen Abend noch“ und trennt die Verbindung.
O.k. …
Da dringend noch was gemailt werden muss, düse ich zu meinen Eltern. Dort denk ich mir – haha jetzt hab ich ja Netz schick ich denen doch schnell mal ne mail… Doch auf der Page finde ich statt eines üblichen Links zum Mailformular nur weitere nervtötende Multiple-Choice-Tests zu meinem Problem, die ich nicht beantworten kann, weil ich ja nicht daheim bin und sowas wie Gerätenummern leider, leider ned auswendig weis.
Irgendwann taucht dann doch mal ein Button „Sie können uns auch DIREKT schreiben“ auf – mach ich doch glatt. Und schreibe direkt, dass ich entweder gerne schnell wieder DSL oder einen anderen Anbieter hätte.
Der Computer zeigt an, dass ich per mail Antwort bekommen werde. Ich hab aber immer noch kein grünes Licht und kann deshalb daheim auch keine mails lesen… ist das das Ende vom Internet???
Also – wenn ihr diese Geschichte nicht lest, dann habe ich es leider nicht mehr geschafft ins Netz zu kommen und werde fürimmerdar offline leben müssen. Den Angelschein machen. Oder Mönch werden. Oder so. Schade um den Blog.

Neue Seite: Synchro Of Evil!!!!

Können wir unseren Ohren noch trauen?

Zumindest nicht im Kino! Immer wieder erzählen uns Filmübersetzungen das Blaue vom Himmel. Berühmtestes Beispiel ist sicher Cassablanca, wo in der alten deutschen Synchro alle Bezüge zu den Nazis entfernt wurden (Dieses „Teutonen-Schonen“ findet man auch noch viele Jahrzehnte später bei der Übersetzung von US-Filmen, etwa bei „Die Hard“).

Auf der neuen Unterseite „Wo die Synchro lügt“ will ich nun eine kleine Liste mit den dicksten, schönsten und frechsten Synchrolügen beginnen. (DVD sei dank!)

Wer etwas beisteuern will kann gern eigene Beispiele an filterknecht|et|cassandrasrun.de schicken! Ansonsten viel Spaz mit der neuen Rubrik.

Let’s go!

Soderle, Block eingerichtet. Ein bissl rumgespielt mit den Themes.

Was wird es hier in Zukunft geben? Mini-Reviews zu allen Filmen, die ich mir angucke, Neuigkeiten über die Hörspiel-Projekte von hör-q-nst (Cassandras‘ Run, Quadalquenal) und was sonst noch so anfällt.

Viel Spaz!