Archiv der Kategorie: Eigene

Neuer eigener Film: „10 Jahre Famos“

Juhu: Unsere aktuelle Kurzdoku „10 Jahre Familienmagazin Famos“, entstanden in Kooperation mit der Medienwerkstatt ist nun online. Viel Spaß damit:

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Neuer Film: „Viva Muggenesia!“

Es ist wieder soweit: In unserer Reihe der „Muggenhof-Portraits“ ist ein neuer Film entstanden. Diesmal geht es um die traditionelle Karnevalsgesellschaft „Muggenesia“.

Seine Premiere feierte der Film standesgemäß auf dem „Kehraus“ der Muggenesen am Faschingsdienstag. Nach dem eher nachdenklichen AEG Film vom letzten Jahr war das eine flotte Produktion, die viel Spaß gemacht hat. Viel Spaß beim ansehen!

Medienpädagogik-Film Online

Nach der umjubelten Premiere im alten Rathaussaal kann man meinen Feierfilm zu 25 Jahren Parabol nun auch hier sehen. Viel Spaz damit und danke an alle Beteiligten bei der Produktion – und ans Publikum! Den Film mit 200+ laut lachenden Leuten zu sehen war schon ein besonderes Erlebnis! Aber auch daheim ist er wohl ein ganz netter Schmunzelfilm.

Der Fall Sigena – oder der erste Drehtag.

Am wohl winterlich-stürmischten Tag dieses jungen Jahres drehen annA, Markus und ich einen Großteil der Szenen für den „Nürnberg – Heimat der Medienpädagogik“-Film, inklusive der ersten historisch korrekten Darstellung des Falles von Sigena mit dem die wechselvolle Geschichte unserer Stadt begann.

Trotz (oder wegen) des Sauwetters laufen die Dreharbeiten schnell und angenehm, auch wenn ich bisher noch kein wirkliches Ende für den Film habe. Im Skript steht nur ‚lustiger Schluss‘.

Doch am Nachmittag fällt mir dann plötzlich ein, wie ein Film über Nürnberger Medienpädagogik enden kann, ja enden muss.

Der Fairness – und der Warnung halber – muss man dazu sagen, dass Markus und ich davor die letzten zwei Folgen von „The Prisoner“ angeschaut haben und uns herzlich gefreut haben über die gewisse „Fuck-You“-Attitüde der Macher gegenüber ihrem Publikum.

Als Entertainer redet man ja gern seinen Zuschauern nach dem Sinn, damit sie einen auch mögen, aber wir können auch anders…

Ein Hundeleben!

Es ist wieder mal vorbei: Drei Tage witzige, kunstvolle, menschliche und sonstige Jugendfilme auf dem Mittelfränkischen Jugendfilmfestival in der Arena im Cine.

Mit dabei – ausser Konkurrenz natürlich – der von mir produzierte Episodenfilm „Der goldene Hund“, gemacht von ehemaligen Teilnehmern des Jugendfilmfestivals. Erzählt wird das spannende Leben des Hundes Lobo und sehen könnt ihr es hier!

Danke noch mal an alle die mitgemacht haben. Und: Nach dem Film ist vor dem Film. Das nächste Werk „Nürnberg – Heimat der Medienpädagogik“ ist bereits im Entstehen. Dreimal dürft ihr raten wer den in Auftrag gegeben hat.

KLANG! PLENG! – Die Kunst der Kampftonspur

„Xin Wu Xia Men Xin Xan
Ni Han Chen Chao!“
– Lao Tse

(„Damit Kampfkunst gut aussieht, muss sie erst mal gut klingen“)

Wie wahr! Seit einigen Stunden schneide ich nun schon „Ahs“, „Uffs“, „Klings“ und „Paffs“ für die Schläge, Tritte und Schwerthiebe meiner Martial-Arts-Episode des Jufife-Jubiläumsfilms. Dabei hatte alles so schnell begonnen: Gedreht war das Epos in 9 1/2 Minuten (Jet Li brauchte für die „Fearless“-Kampfszenen 90 Tage – haha! Lahmbacke!).

Während aber die Schwertsounds im Original schon ganz nett klingen (nur leider dauernd von uns zugelabert werden) funktioniert Faustkampf mit echten Sounds gar nicht. Man braucht einfach das PAFF PAW PAFF PENG um überhaupt den Eindruck von Treffern zu bekommen.

Wenn die Sounds dann aber passen hat man wirklich den Eindruck, dass sei ganz natürlich, dass jeder Körpertreffer PLAMM macht, jede Drehung SWUSH. Schon sehr merkwürdig wie konditioniert man auf diesen völlig übertriebenen Sound ist. Eine Zeitlang hab ich auch versucht den legendären „Wilhelm-Scream“ reinzubasteln, aber der passt besser zu jemand der irgendwo runterfällt als zu einem getroffenen Kämpfer.

lobo-lobbycard-1.jpg

Erstaunlicherweise ist mir vor lauter Sounds noch gar nicht klar, welche Musik ich letztlich verwenden werde. Wahrscheinlich eine laute, welche die ganzen Sounds wieder zudeckt, haha. Das Ergebnis seht ihr auf jedenfall vor der Preisverleihung des Jufife am 16. März um 18 Uhr im Cinecitta.

Hören und sehen – die Produktion zwischen den Jahren

Nicht schlecht, was die kreative Produktion angeht, braucht sich die erste Woche in 2008 nicht verstecken – es wurde einiges auf den Weg gebracht! Ich hab…

  • Zwei Segmente des „Lobo“-Films für das Jubiläum des Jugendfilmfestivals gedreht.
  • Einen neuen Dreiminüter mit Ruth aufgenommen.
  • Etwa die Hälfte der Sprachaufnahmen für die Voodoo-Insel im Kasten
  • Jeweils eine Demo-Version vom ersten und zweiten Akt der Voodoo-Story gemischt.
  • Endlich den „Willy Blau“-Trailer gemischt

Gerade letzer war ein Riesenact: Aus lauter unspektakulär, unbeweglichem Rohmaterial (Wir bei der Lesung an unseren Pulten) einen hollywoodartigen, dynamischen Trailer zu basteln war für mich vermutlich die größte Filmschnitt-Herausforderung seit „Robin Hood“. Und der war immerhin schon 1992.

Da ist es auch zu verschmerzen, dass Sylvester nur aus Kopf zum Fenster drehen, kurz Raketen gucken, dann wieder auf den Bildschirm schauen bestand.

Ausserdem bin ich sogar mal wieder dazu gekommen ein Buch zu lesen – wenn auch nur 10 Seiten und dutzende von Filmanfängen in meiner neuen Rubrik zu sortieren. Und diese Woche werd ich noch ein weiteres Lobo-Filmsegment drehen.

Wenn das so weiter geht erreiche noch Fassbinder-Tempo. Allerdings ruft nun auch wieder das journalistische Tagesgeschäft mit seinen nörgelnde nNachbarn, wahlwütigen Politikern und sonstigen Individuen, die unbedingt in die Noris Neuigkeiten wollen. Mal sehen wie lang die guten Vorsätze (Weniger !! Mehr !!) halten.