Kino: „Ready Player One“

Im Jahr 2045 verbringen die Menschen einen Großteil ihrer Zeit in der virtuellen Welt der „Oasis“ – da die echte Realität mit ihren Slums eher eine üble Angelegenheit ist. Der Clou an der Oasis ist, dass ihr Schöpfer darin drei Schlüssel versteckt hat – wer sie findet beherrscht die virtuelle Welt. Nerdige Gamer sind ebenso dahinter her wie der finstere Konzern IOI, der die Macht dazu nutzen will mehr Werbung zu schalten…

Ok, die Story ist schlicht und die Charaktere sind auch gerade so, dass sie nicht langweilen – aber das ist alles ziemlich egal, denn Altmeister Spielberg brennt in „Ready Player One“ ein visuelles Feuerwerk ab, dass trotz der Laufzeit von über zwei Stunden keine Minute Langeweile aufkommt. Das liegt auch daran, dass sich die beiden Welten – die „Realität“ unserer Helden und die „Oasis“ immer wieder abwechseln und beide ihre eigenen Gefahren und Reize bieten.

Zudem wird Leuten, die in den 80ern Kids waren – wie mir – ordentlich der Bauch gepinselt. Die Anspielungen auf Filme, Games oder Comics der 80er kommen oft im Sekunden-Takt: Der Film ist selbst eine Sammlung von Easter Eggs – über 300 wurden gezählt!

Dazu kommt eine gute Mischung aus Retro-Songs und Score von Alan Silvestri, eine Prise Humor und eine freundliche Botschaft über den Wert von Liebe und Freundschaft. Kurz: Richtig gute Unterhaltung.

WERTUNG: 1

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s