Gesehen: „Lipstick under my Burkha“

„Lipstick under my Burkha“ erzählt die Geschichten von vier Frauen in der indischen Millionenstadt Bophal, die versuchen aus den sie unterdrückenden Umständen herauszuwachsen. Da ist Rehana (Plabita Borthakur), die im Burkha-Laden ihrer Eltern diese Kleidungsstücke näht, aber von einer Karriere als Sängerin träumt und als Studentin dafür demonstriert, dass Mädchen Jeans tragen dürfen. Oder die Verkäuferin Shireen (Konkona Sen Sharma), die ihrem Mann verheimlicht, dass sie selbst Geld verdient. Denn es ist schon schwer genug ihn davon zu überzeugen, dass sie nicht zum vierten mal Mutter werden will. Oder die 55-jährige Usha (Ratna Pathak), die sich in der vielleicht schönsten Geschichte des Films in einen wesentlich jüngeren Schwimmlehrer verliebt. Die Regisseuriny Alankrita Shrivastava verwebt diese Geschichten mit leichter Hand zu einem engagierten Plädoyer für die Rechte der Frauen.

Aus deutscher Sicht wirken die dargestellten Konflikte etwas antiquiert – dass Frauen arbeiten und Hosen, tragen ist bei uns schon lange kein Aufreger mehr. Ganz anders in Indien, wo der Film bei seiner Veröffentlichung wegen „zu frauenorientierter Inhalte“ verboten wurde.

WERTUNG: 3

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