Gesehen: „Shot in the dark“

Bruce, Pete und Sonia sind Fotografen, deren Bilder weltweit gefeiert werden. Und sie sind blind. Während Bruce noch Bilder erkennen kann, wenn er sich ganz nah an etwas heranbegibt, ist Pete über den Lauf von 12 Jahren völlig erblindet. Trotzdem fotografieren alle drei mit Leidenschaft und die Qualität ihrer Werke lässt staunen.

Auch Kameramann Frank Amann ist ein Bildermacher von Beruf. Mit „Shot in the Dark“ legt er seinen ersten Film als Regisseur vor. Die Dokumentation folgt den drei unterschiedlichen Fotografen durch ein paar Tage ihres Lebens zeigt sie bei der Arbeit an ihren Bildern, aber auch privat. Wobei sich beides oft überschneidet: Pete inszeniert Fotos mit seiner Frau in der Küche und Bruce hat seine beiden autistischen Söhne zu einem seiner Hauptmotive gemacht.

Der Film kommt ohne Kommentar aus und verlässt sich auf seine Bilder und die hypnotische Musik von F.M. Einheit. „Ich wollte keinen Erklärfilm machen, sondern meine Faszination mit dem Werk dieser Künstler weitergeben, die Bilder machen, obwohl sie selbst nichts mehr sehen.“

Ein ungewöhnliches Thema, ansprechend, wenn auch manchmal etwas sprunghaft umgesetzt!

WERTUNG: 2

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