Serie „Star Trek – The next generation“

Star Trek – The next generation
1987 – 1994 (7 Staffeln)

Story:
Die Enterprise D ist unter dem Kommando von Captain Picard (Patrick Stewart) unterwegs durch das Universum um neue Welten und neue Zivilisationen zu entdecken – und stößt dabei meist auf neuen Ärger mit Außerirdischen, Weltraumanomalien oder seltsamen Verwandten…

Stimmung:
TNG ist eine Wundertüte: Mal geht es actionreich zur Sache, mal stehen Charaktere, Soap oder Comedy im Zentrum und dann und wann wird es sogar richtig gruselig und düster (etwa in der Anti-Folter-Doppelfolge 6/10 und 6/11 mit der Patrick Stewart sein Engagement für Amnesty International bis in den Weltraum trug). Eines ist jedoch immer gleich: Das Gefühl bei einer spannenden Reise in die unendlichen Weiten teilnehmen zu dürfen.

Schauempfehlung:
Die ersten zwei Staffeln sind eine Aufwärmphase, die man getrost weglassen kann. Ab da kann man die Folgen fast in beliebiger Reihenfolge gucken, da es (gemessen an heutigen Standards) nur minimale Charakterentwicklung und kaum größere Handlungsbögen gibt. Gerade in den Staffeln 5 und 6 reihen sich dann die Höhepunkte schnell aneinander.

Positiv:
Die schönen Modell-Effekte wirken auch 30 Jahre später noch ansehnlich und lassen keinen Augenkrebs aufkommen. Und dann ist da natürlich die Crew: Für jemanden wie mich, der mit der Rüpelbande um Kirk aufgewachsen ist, war die ‚politisch korrekte‘ Crew der Enterprise-D, die stets höflich miteinander umgeht, erst mal ein Kulturschock. Doch bei näherer Betrachtung ist TNG gerade wegen der besonnen Art des Teams am nähsten an der Vision von Trek-Schöpfer Gene Roddenberry – als Beispiel für eine Menschheit, die sich nicht nur technisch, sondern auch gesellschaftlich weiterentwickelt hat.

Negativ:
Gemessen an heutigen Maßstäben fehlen der Next Generation spürbar eine fortlaufende Story und Charakterentwicklung. Da hängt die Serie noch zu sehr dem alten Muster der beliebig austauschbaren Folgen an, so dass alle Entwicklungen einer Folge  in der nächsten meist vergessen sind. (Das allerdings mit einigen markanten Ausnahmen)

Fazit:
Es gibt viele Buchstaben im Alphabet. Aber D ist sicher nicht der schlechteste.

 

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