Kino: „The Lego Movie“

Lego – der Film? Braucht’s das?

Vermutlich so sehr wie „Ahoi-Brause das Musical“ oder „Playmobil – die Oper“.
Dachte ich. Aber Phil Lord und Chris Miller („Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“)  machen aus einer potentiellen Lizenz-Gurke eine vergnügliche Pointen-Hatz mit einer Portion Satire als Sahnehäubchen.

In der Welt von Lego-Männchen Emmet geht alles streng nach (Bau)-Plan. Vom Aufstehen über den Arbeitstag bis zum Ladenschluss steht alles unter dem vom strengen „Lord Business“ verordneten Slogan „Hier ist alles super“. Das die Gleichmacherei ihre Schattenseiten hat merkt Emmet erst als er auf eine Untergrundbewegung stößt und ins Fadenkreuz von „Bad Cop“ gerät.  Doch die bösen haben nicht mit der Macht der Kreativität gerechnet!

Mit einer dicken Portion Meta-Humor, jeder Menge Filmanspielungen und  nimmt der Film eine ganze Reihe SF-Klischees von Matrix über Star Wars bis Batman auf’s Korn. Da können vor allem die Erwachsenen lachen, für die’s auch nostalgisches Wiedersehen mit dem klassischen Weltraum-Lego der 80er gibt (inklusive der typischen Bruchstelle unten am Helm). Den kleinen Besuchern dürfte da vieles schleierhaft bleiben, die freuen sich aber an der überkandibelten Slapstick-Action.

WERTUNG: 2

 

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