Film: „Star Trek – Into Darkness“

Ich bin ja nun wirklich kein Hardcore-Trekkie (ich weiß, die nennen sich jetzt ‚Trecker‘, aber ich bin auch kein landwirtschaftliches Nutzfahrzeug 🙂 ) -aber irgendwie ist mir das Franchise immer noch sympathisch, so dass ich mir „Into Darkness“ mal angeschaut habe. Auch wenn der Trailer aussieht wie der von hundert anderen aktuellen Action-Filmen.

Im Kino erweist sich „Into Darkness“ als durchaus unterhaltsamer Spaß mit flotter Action, guter Handlung und lustigen Sprüchen, der für einen Abend gute Laune macht. Als aktueller Action-Film im Trek-Kostüm.

Was er irgendwie nicht so rüberbringt ist für mich das klassische Trek-Feeling. Weder die Weiten des Weltalls werden hier spürbar, noch die positive Utopie der Serie, von einer Welt in der die Menschen endlich ihren Idealen folgen können, statt wirtschaftlichen Zwängen zu unterliegen.

An den Schauspielern gibts dabei nix zu mäkeln, Spock und McCoy kann man mit etwas zugekniffenen Augen durchaus für die „Originale“ halten und der Bösewicht hat eine sehr charismatische Stimme. Doch der Sinn dieses Reboot-Unternehmens will mir auch im zweiten Aufguss nicht so recht aufgehen. Olle Klassik-Szenen fast 1:1 nachzuspielen ist zwar irgendwie nostalgisch-nett, wirkt aber immer ein bischen wie „Kinder spielen Enterprise“. Da hätte ich persönlich dann doch lieber noch einen ordentlichen Next-Generation-Kinofilm gehabt.

Aber eines muss man dem Film lassen: Endlich – nachdem die Enterprise 45 Jahre lang von Torpedos, Meteoriten und sonstwas durchgeschleudert wurde – hat die Crew nun SITZGURTE bekommen! Das war nun wirklich an der Zeit!

WERTUNG: 3

Werbeanzeigen

Ein Kommentar zu „Film: „Star Trek – Into Darkness“

  1. Och menno, mit den Sitzgurten haste jetzt zuviel gespoilert. Jetzt lohnt sich der Gang ins Kino ja gar nicht mehr 😉
    Ne, mal Ernst beiseite: Der erste Aufguss-Film war ganz nett mit der Idee der alternativen Zeitlinie, aber muss man da jetzt noch damit weitermachen? Es sei denn, man bekommt es in einem der nächsten Teile hin, dass man wieder zur originalen Zeitlinie zurückkehrt (Wie man das mit dem zerstörten Vulcan anstellt, bliebe abzuwarten).

    Mir persönlich wäre damals ja sowieso ein Film die „erste Enterprise“ um Cpt. Jonathan Archer lieber gewesen. Da hätte man auch noch viele Handlungsmöglichkeiten gehabt, die auch zur angesprochenen ideellen Lebensweise bei StarTrek gepasst hätten. Aber nachdem die Serie ja bereits gefloppt war, rückte ein ordentlicher Spielfilm mit der Crew halt leider in weite Ferne.

    Eine andere Möglichkeit wäre natürlich eine komplett neue Crew. Einmal noch einen TNG-Film mit Einführung der neuen Crew / des neuen Raumschiffs und danach als SpinOff-Film die nächsten Abenteuer.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s