Mixtape: Reisesongs (20-16)

<50-46> <45-41> <40-36> <35-31> <30-26> <25-21>

Platz 20
SAILING TO PHILADELPHIA – Mark Knopfler, 2000
1763 reisten die britischen Astronomen Charles Mason und Jermiah Dixon nach Amerika um bei der Grenzziehung der Kolonien zu helfen. Es entstand die Mason-Dixon-Line, die später zur Grenze der Nord- und Südstaaten wurde. Mark Knopfler machte aus diesem Unterfangen ein wunderbares Duett mit James Taylor, das die Reise musikalisch nachvollzieht.

Platz 19
DON’T PAY THE FERRYMAN – Chris de Burgh, 1982
Und wieder ein sehr praxisorientierter Song: Der Reisende sollte stets seine Geldbörse im Auge behalten, besonders auf so dubiosen Fortbewegungsmitteln wie Fähren, die von Kapuzengestalten gesteuert werden, während Knochen auf dem Wassert tanzen…

Platz 18
WASTED YEARS – Iron Maiden, 1986
Die Band, die keinen schlechten Song schreiben kann, spendiert dem Thema Reisen eines ihrer besten Riffs: Schon die einleitenden Gitarrentöne klingen nach Fern- und Heimweh, noch bevor uns die Stimme von dem weiten Weg zwischen der Goldküste und den Sieben Meeren erzählt.

Platz 17
ORINOCO FLOW (SAIL AWAY) – Enya, 1988
Ich bin wahrlich kein großer Enya-Fan, aber dieses Stück ist nahezu perfekt. Eigentlich besteht er nur aus Hall: Auf der Stimme, auf den Instrumenten, überall Hall. Dazwischen eine ruhige Melodie und ein Aufzählung von Orten, absolut rund. Ein Track, der bedenkenlos auf Repeat laufen kann und wie kaum ein anderer geeignet ist eine lange Autofahrt fast meditativ zu gestalten.

Platz 16
VAGABONDS – New Model Army, 1988
Ende der 80er gab es ein kleines Revival der Konzeptalben – und auch wenn „Thunder & Consolation“ von NMA keine durchgehende Geschichte erzählt, gehört es für mich irgendwie zu dieser Welle: 15 Songs, die sich alle sanft aufeinander zu beziehen zu scheinen, mit ihrer Musik zwischen Folk und Punk und den gewohnt genialen Texten von Mr. Sullivan. Hier geht es vor allem um  das Leben im Kalten Norden, über die Sehnsucht nach einer Familie, die Suche nach einer Heimat, aber auch den Wunsch diese ganz weit weg hinter sich zu lassen.  Und in der Mitte „Vagabonds“ – der beides zusammenbringt: Es gibt eine Heimat, aber vielleicht findet sie sich nicht an einem Ort, sondern immer unterwegs.

TO BE CONTINUED

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