Film „3 Zimmer / Küche / Bad“

Was macht man, wenn man auf den höchsten Berg gestiegen ist?
Für acht Studenten zwischen Berlin und dem Allgäu ist die Welt voller schwer erklimbarer Berge: Job, Wohnung, Familie, Liebe – überall brennt’s und alle sind ständig am klettern um nicht die kleinste Chance auf Glück zu verpassen.

Für uns Zuschauer bedeutet das viel zum mitlachen, aber auch zum mitleiden, wobei das Tempo manchmal fast kriminell hoch ist: Immerhin müssen acht Hauptpersonen (plus deren Familien), ein dutzend Umzüge und jede Menge ständig wechselnde Beziehungskonstellationen verarbeitet werden.

Regisseur Dietrich Brüggemann und seine Schwester Anna (die auch eine der Hauptrollen spielt) schrieben gemeinsam diesen cleveren Ensemble-Film, der ganz nah dran ist am ‚wirklichen Leben‘: Viele Situationen, viele Sätze haben einen hohen Wiedererkennungswert – im guten wie im schlechten.

Dabei punktet der Film stets mit knochentrockenem Humor, einem perfekt besetzten Ensemble aus potentiellen Stars von morgen und alten Haudegen, sowie einem richtig guten Soundtrack. Selten hab ich mich so drauf gefreut, dass die „Sterne“ endlich das Lied vom „Scannen“ singen.

WERTUNG: 2

Ach ja: Was tut man wenn man auf den höchsten Berg gestiegen ist?

Man steigt wieder runter. Was sonst?

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