Kino: Cosmopolis

Ui, der Meister Cronenberg dreht so schnell, ich komm gar nicht mehr hinterher!

Den letzten Film über Freud hab ich noch gar nicht gesehen, da schiebt er schon den nächsten hinterher. In „Cosmopolis“ spielt Robert Pattinson einen Start-Up Unternehmer, der in seiner Stretch-Limo durch New York fährt um sich einen Haarschnitt verpassen zu lassen….

Puh – der Film ist sicher nicht das, was Pattinson-Fans von ihrem Twilight-Star erwarten würden 🙂 und auch im Vergleich zu den „Eastern Promises“ wieder ein etwas ungewöhnlicherer Film des Kanadischen Meisters. Die Dialoge sind seeehr kopflastig, der schnitt sprunghaft und das ganze Geschehen immer hart an der Grenze zum vollkommen absurden. Das macht „Cosmopolis“ zu einer anstrengenden – aber spannenden! – Erfahrung.

Da trifft etwas, das wohl am ehesten Kapitalismus-Satire (nicht ‚Kritik‘) zu nennen wäre auf das Portrait eines psychologischen Niedergangs, das mich in seiner Radikalität oft an „Bad Lieutenant“ erinnert hat und *SPOILER ALERT* dessen finale Konfrontation wohl durchaus auch im Sinne von ‚Tyler Durden‘ interpretiert werden kann *SPOILER END*. Schweres Gehirnfutter also, mit etwas Sex und blutigen Spitzen garniert. Sicher nicht jedermanns Sache, aber wir haben jedenfalls noch gut ein zwei Stunden über den Film diskutiert, was imho ein gutes Zeichen ist.

WERTUNG: 1

P.S.: Im Vorprogramm hab ich den ersten Trailer für „Skyfall“ gesehen in dem Bond Assoziationen sagen muss. Wirkt sehr schön. Auch der Starttermin „November“ kommt mir entgegen – bis dahin schaff ich wohl die Vorgänger durchzugucken!

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