Comic: „Y – THE LAST MAN“

„Y – THE LAST MAN“ beginnt gleich mit einem Paukenschlag: Von einem Augenblick auf den anderen sterben alle katholischen Priester, fast alle Konzernchefs, Truckerfahrer und Schwerverbrecher – kurz: Alle Männer. Übrig bleiben allein der junge Nerd Yorrick und sein Kapuzineraffe Ampersand. Die beiden machen sich auf eine lange Reise durch eine Welt die jetzt den Frauen gehört – um herauszufinden was passiert ist.

Wow, was für eine Geschichte. Autor Brian K. Vaughan hat es wirklich raus wie man Spannung aufbaut. Die zehn Bände lesen sich locker und die Zeichnungen von Pia Guerra sind immer sehr schön und stimmungsvoll. Dabei wird viel gekämpft und es gibt auch einige recht harte und blutige Szenen, was mich überrascht hat -irgendwie hatte ich mir eine Welt ohne Männer wohl eher so vorgestellt, wie sie die Ärzte in „WAMMW“ beschreiben. Aber dann wärs vielleicht nicht so spannend geworden. Vaughan ist mit allen Wassern der Popkultur gewaschen, scheint sich aber auch in der Weltpolitik sehr gut auszukennen. Die zuerst sehr klischeehaft wirkenden Personen nehmen im Laufe der Erzählung immer mehr Konturen an, werden glaubhafter und interessanter.

Viel mehr darf man eigentlich auch gar nicht verraten, denn die Reise mit Yorrick ist es auf jeden Fall wert, dass man sie selbst erlebt.

(Und das am besten bevor irgendwer einen verwässerten Film draus macht 😉 )

WERTUNG: A

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