Mehr Comics (Teil 3 – The Good)

TEIL III – The Good

Platz 4 – Catwoman – When in Rome (Jeph Loeb, Tim Sale, 2004)
Während der Ereignisse von ‚Dark Victory‘ (siehe unten) nimmt Catwoman sich eine Auszeit um in Italien nach dem Geheimnis ihrer Herkunft zu forschen. Als Unterstützer nimmt sie sich ausgerechnet den Riddler mit – weil der sich ja mit Rätseln gut auskennt. Doch Träume von Batman jagen sie und bald befindet sie sich im Fadenkreuz der Mafia…

Das schmale Bändchen „Damals in Rom“ behandelt eine Nebengeschichte zu „Langes Halloween“ und „Dark Victory“, die aber auch gut für sich alleine gelesen werden kann. Der Stil ist – wie immer bei Loeb und Sale – sehr elegant. Auch wenn die Handlung nicht an die Stärke der beiden anderen Epen heranreicht bildet es ein schönes Divertimento.

WERTUNG: 2

Platz 3 – Genosse Superman (Mark Millar, Dave Johnson, Kilian Plunkett, 2003)

Was wäre wohl passiiert, wenn die Fluchtkapsel des Mannes aus Stahl nicht argrarischen Heartland der USA, sondern in einer Kolchose der Ukraine gelandet wäre? Die Elseworlds-Story „Superman Red Son“ spielt diesen Gedanken überraschend stringent durch: Superman – dessen altruistischer Charakter völlig erhalten bleibt – wird Stalins Ziehsohn und Erbe eines totalitären Sovietreichs, das Dank seiner Kräfte die Welt für sich einnimmt. Batman ist ein russischer Dissident mit Wollmütze und Lex Luthor als Superwissenschaftler auf der amerikanischen Gegenseite.


Aus der Idee hätte man auch sehr gut eine Comedy machen können, doch „Red Son“ punktet gerade mit seiner Ernsthaftigkeit und bleibt bis zum – sehr berührenden Schluss – sehr spannend.
WERTUNG: 1

Platz 2 – Batman: Dark Victory (Jeph Loeb, Tim Sale, 1999 – 2000)

Gerade erholt sich Gotham City von dem Jahr mit dem „Holiday Killer“ als ein neuer Serientäter auftaucht: Der ‚Hangman‘ der es ausschließlich auf Polizisten abgesehen hat. Batman und Gordon machen sich auf die Suche nach dem Täter, der verschlüsselte Botschaften hinterlässt und bekommen es dabei auch wieder mit der Falcone-Familie und dem neuen Freak-Imperium von Two Face zu tun…

„Dark Victory“ schließt direkt an die Handlung von „Das lange Halloween“ an und es empfiehlt sich DRINGEND dieses Buch vorher zu lesen (und am besten „Jahr Eins“ noch dazu). Einmal weil die Geschichte sonst wenig Sinn ergibt und auch, weil bereits im ersten Bild etwas über den „Holiday Killer“ verraten wird. Dark Victory ist wie sein Vorgänger sehr schön gezeichnet und sehr komplex in der Handlung.
Kleine Spoiler ahead – Die Auflösung fällt zwar diesmal nicht ganz so stark aus, weil sie sehr eindeutig ist und viele Andeutungen (Warum werden die Falcone-Brüder verwechselt? Warum betont der eine so dringend, dass die anderen Brüder Zwillinge sind?) scheinen nur rote Heringe ohne Sinn zu sein. Cool ist es dennoch. SPOILER END.
WERTUNG 1


Fortsetzung folgt!

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