Comics: Zu düster? „Batman Vampire“

Ganz am anderen Ende der Skala (in Bezug auf das gerade vorgestellte „DC Helden“) steht die Trilogie „Batman – Vampire“. Angesiedelt in einer alternativen Welt außerhalb der normalen Batman-Chronologie erzählt sie wie der dunkle Ritter mit Dracula persönlich aneinandergerät – und was danach alles schlimmes passiert.

Batman Vampire (1991 / 1994 / 1998)

Der Zeichenstil von „Vampire“ ist erst mal etwas gewöhnungsbedürftig. Batmans Riesenohren, sein zerfleddertes Cape, die vergilbte Welt – all das macht beim durchblättern einen eher abschreckenden Eindruck. Doch kaum hat man sich in die erste Geschichte („Red Rain“) gestürzt macht das auf einmal Sinn. Entspinnt sich doch hier eine morbide Gruselsaga von Vampiren in Gotham, die man sich in „saubereren“ Bildern gar nicht vorstellen könnte.(Wobei mich irritiert das manche Personen während der Geschichte immer wieder die Haarfarbe oder ihr Aussehen ändern)

Von der Story her hält die erste Geschichte perfekt die Balance zwischen atmosphärischem Grusel, Action und ein paar Sprengseln Humor und ist so eine sehr angenehme Schauer-Lektüre. Beiden nächsten beiden Folgen – „Bloodstorm“ und „Crimson Mist“ – wird es mir dann etwas zu eklig und düster. Es scheint als wollten die Autoren jeweils noch einen drauflegen. Immerhin führen sie es so konsequent zu Ende, dass man froh sein kann, es hier nicht mit dem „offiziellen“ Batman zu tun zu haben.

WERTUNG: 2

Ich schätze mein Batman-Empfinden liegt irgendwo in der Mitte zwischen dem ultraedlen Ross-Version und dieser hier. Bin gespannt wies weitergeht.

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