Ein paar Worte zu Sarrazin & Co.

Was ich glaube:

Dass es uns Menschen besser gehen würde,
wenn wir das Konzept „Ausländer“ gar nicht erst erfunden hätten.

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Ein Kommentar zu „Ein paar Worte zu Sarrazin & Co.

  1. Denke es ist gar nicht so sehr der Auslaufbegriff des „Ausländers“, der uns in dieser schönen, neuen Globalisierungswelt so viel Ärger macht, sondern das neue Feindbild „der Anderen“.

    Ist es mangelnde Bereitschaft über den Tellerrand / Gartenzaun zu sehen? Ist es das Errodieren von Gemeinsamkeiten, die eine Gesellschaft zumindest in Nähe der Grundfesten irgendwie zusammenhält? Ist es die nackte Angst vieler Menschen, zu wenig von einem langsam kleiner werdenden Kuchen zu erhalten oder doch eher die wachsende Anspruchhaltung, den eigenen Anteil ohne oder mit möglichst geringer eigener Leistung zu erhalten?

    So schnell wie sich aktuell Nationalitäten vermischen sehe ich beim Begriff des „Ausländers“ immer dann kein Problem, wenn sich die neugeschaffene Melange am Ende wieder selbst zu einem halbwegs homogenen Ganzen zusammenrührt mit zumindest rudimentär ähnlichen Idealen, Wert- und Moralvorstellungen. Wenn aber stattdessen eher abgegrenzt und abgespalten wird, ergeben sich Risse. Risse führen zu Gräben und Fronten und am Ende zu vielen kleinen Gruppen des WIR mit jeweils großen, misstrauisch beachteten Massen an ANDEREN ringsumher.

    Aber immerhin gut, dass dieses unbequeme Thema nun auf dem Tablett liegt. Dieser Kuschel-, Kusch- und Entschuldigungskurs mit vorauseilender Werte-Selbstaufgabe der letzten Jahre war nur noch erbärmlich.

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