Kino: „Splice“

Uh, oh – langes Gesicht!
Auf „Splice“ hab ich mich sehr gefreut, da Regisseur Vincenzo Natali sich bei mir mit „Cube“, „Cypher“ und „Nothing“ einen Ruf als brillianter Stilist und Erzähler erspielt hat, der konsequent seinen eigenen Weg geht.

Doch diese Geschichte um ein Forscherpaar (Adrien Brody & Sarah Polley), die sich ein Gen-Alien-Baby züchten ist leider recht dröge und konventionell. Auf eine gefühlt endlose Exposition in blauen Laborräumen folgt eine Prise Familiendrama (Trier-Light + Cronenberg-Light) und schließlich ein klassisches, vorhersehbares Monsterfilmfinale.

Die Charaktere sind sehr unsympathisch gezeichnet, was ein Mitfiebern schwer macht und verhalten sich auch ziemlich unglaubwuerdig, was ihre Zu- und Abneigung zueinander betrifft. Und auch der grossartige David Hewlett ist als Stichwortgeber mit Raab-Bart voellig unter Wert besetzt.

WERTUNG: 4

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