Kino: Rabbatz im Dschungel – „Avatar“

Demnächst im Weltraum: Auf dem fernen Planeten „Pandora“ gibt es ein Supermineral, das die Menschen unbedingt haben wollen. Da aber auf dem größten Vorkommen die Eingeborenen hocken schicken die weissen Männer Lt. Dunbar (Sam Worthington) hin um herauszubekommen, mit was man die am besten verscheuchen kann. Doch der freundet sich mit den Indianern an, wird in den Stamm aufgenommen und führt die Blauhäute schließlich sogar in den Krieg gegen die Kavallarie. Am Ende stirbt Dunbar but his heart will go on!

Yuhu! Cameron ist wieder aufgetaucht! Und macht wieder SF! Das allein ist natürlich ein Grund zur Freude. Und auf der 3-D Leinwand sieht das Epos auch weit weniger Computerspielzwischensequenz-mäßig aus als in den Trailern.

Trotzdem fand ich es nach der schönen ersten Stunde – in der Dunbar auf den Planeten kommt, viele coole Raumschiffe und Roboter zu sehen sind und brav geteased wird, wie saugefährlich hier alles ist – etwas öde. Die Minimal-Story ist bis zum letzten Punkt vorhersehbar, die Paintbrush-Optik entspricht in ihrem 80er Jahre-Stil dem schlichten  „Böse Kapitalisten vs. gute Ökos“-Ansatz der Geschichte. Als ob es so einfach wäre! Trotzdem natürlich besser, als ein weiterer Militärverherrlichungsfilm ala Transformers. Und unter Wasser ist es auch nicht!

Unterm Strich bleibt – wie wir Franken sagen – ein Nixla in am Büchsla – dass  mit moderner Tricktechnik gigantisch aufgeblasen wurde. Macht Spaß anzusehen, muss ich aber kein zweites mal gucken.

WERTUNG: 3

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