Kino: The Limits Of Control

Ähnlich wie Clint Eastwood, Martin Scorcese und David Cronenberg gehört auch Jim Jarmusch zu dem kleinen Kreis von Regisseuren, deren Filme ich mir auf jeden Fall angucke – auch ohne zu wissen, worum es geht.

Das ist in diesem Fall auch gar nicht schlimm, denn „The Limits of control“ handelt eigentlich erst mal von gar nix: Ein Mann, den wir nicht näher kennenlernen folgt einer geheimnisvollen Spur aus Streichholzschachteln und  Begegnungen zu einem unbekannten Ziel. Dabei wiederholt sich die Struktur ständig: Neue Orte, Tai Chi, Warten, neue Begegnungen, kurze Unterhaltungen, neue Streichholzschachteln und wieder von vorn.

Der eigntliche Zauber liegt aber ganz wo anders: Im Fluss der Bilder und der Feedback-Musik von „Boris“, in den Blicken, die konzentriert sind und doch vorbeigehen, in der Verbindung von Malerei, Filmkunst und Zitatenrausch. In Prosa lässt sich das alles schlecht ausdrücken – deshalb folgender Schluss:

 

The Limits Of Control

Ein Mann am Flughafen

Streichholzschachteln

Gitarrenkoffer

abgekaschte Bilder

tangentiale Blicke

Coffee & Cigarettes

Out One Spectre

Hier war ich auch

schon nicht mehr

Ist das der Tod?

No control

No limits

Noli me tangere

WERTUNG: 1

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