Kino: „10 Fragen an den Dalai Lama“

„Wenn die Menschen verzweifelt sind fragen sie die Götter,
wenn die Götter verzweifelt sind – lügen sie!“
, schreibt der Dalai Lama in seiner Autobiographie.

Oder sie lachen. In „10 Fragen an den Dalai Lama“ sieht man den Mann in rot in seinem netten Wohnzimmer, wie er dauernd über irgendwas lacht. Haschisch?

Rick Rays Dokumentation glänzt mit vielen historischen Archivaufnahmen aus Tibet, nervt aber durch die omnipräsente Singsangstimme des Filmemachers (Typ: Mittvierzieger auf Sinnsuche) und die amateurhafte Machart: Interviewpartner werden nicht vorgestellt, dem Dalai Lama wird filmisch ins Wort gefallen, die Ton-Bild-Schere öffnet sich oft gewaltig. Gut gemeint.

WERTUNG: 3

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