KLANG! PLENG! – Die Kunst der Kampftonspur

„Xin Wu Xia Men Xin Xan
Ni Han Chen Chao!“
– Lao Tse

(„Damit Kampfkunst gut aussieht, muss sie erst mal gut klingen“)

Wie wahr! Seit einigen Stunden schneide ich nun schon „Ahs“, „Uffs“, „Klings“ und „Paffs“ für die Schläge, Tritte und Schwerthiebe meiner Martial-Arts-Episode des Jufife-Jubiläumsfilms. Dabei hatte alles so schnell begonnen: Gedreht war das Epos in 9 1/2 Minuten (Jet Li brauchte für die „Fearless“-Kampfszenen 90 Tage – haha! Lahmbacke!).

Während aber die Schwertsounds im Original schon ganz nett klingen (nur leider dauernd von uns zugelabert werden) funktioniert Faustkampf mit echten Sounds gar nicht. Man braucht einfach das PAFF PAW PAFF PENG um überhaupt den Eindruck von Treffern zu bekommen.

Wenn die Sounds dann aber passen hat man wirklich den Eindruck, dass sei ganz natürlich, dass jeder Körpertreffer PLAMM macht, jede Drehung SWUSH. Schon sehr merkwürdig wie konditioniert man auf diesen völlig übertriebenen Sound ist. Eine Zeitlang hab ich auch versucht den legendären „Wilhelm-Scream“ reinzubasteln, aber der passt besser zu jemand der irgendwo runterfällt als zu einem getroffenen Kämpfer.

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Erstaunlicherweise ist mir vor lauter Sounds noch gar nicht klar, welche Musik ich letztlich verwenden werde. Wahrscheinlich eine laute, welche die ganzen Sounds wieder zudeckt, haha. Das Ergebnis seht ihr auf jedenfall vor der Preisverleihung des Jufife am 16. März um 18 Uhr im Cinecitta.

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2 Kommentare zu „KLANG! PLENG! – Die Kunst der Kampftonspur

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