Dürer, Hitler, Flocke – drei im Weggla?

Mensch, wenn man sich den ganzen Rummel um unser Eisbärenmädchen ansieht muss man sich schon wundern: Wann war das letzte mal so viel fremde Presse in Nürnberg? Zu den Kriegsverbrecherprozessen? Oder gar zu den Reichsparteitagen?

Letztere liegen der Stadt ja immer noch im Magen. Klar: Das warn ja nicht wir, das waren nur zugereiste – Österreicher, Norddeutsche oder Bayern – die halt hier in der Stadt gefeiert haben, weil sie so schön ist.

Aber wurmen tut es uns doch, das Adi und seine Mannen das Bild unserer Stadt in der Welt über Jahrzehnte hinweg geprägt haben. Klar, es gab all die netten Versuche, sich als ‚Stadt der Menschenrechte‘ neu zu definieren. Aber hey: Die entsprechenden Empfänge, Menschenrechtspreise, Kunstwerke lockten zusammen nicht so viel Presse nach Nürnberg wie ein kleines Eisbärchen.

Ob das weiße Fellknäuel weis, welche Last es trägt? Der berühmteste Nürnberger seit Dürer zu sein? Und der ist schon verdammt lange her! (O.k., Daniel Kübelböck ist auch semi-berühmt, aber der ist ja nicht von hier).

Also Bärchi, bleib noch lange knuddelig und polier das Image von Nürnberg auf! Und wenn dann doch einer wieder mit Hitler kommt, dann zeig ihm die Zähne, du Raubtier!

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