Kino: „Madonnen“

„Madonnen“ von Maria Speth (2007)

Recht quälendes Portrait der 20-Jährigen Rita mit ihren fünf Kindern und ihren wechselnden Männern, das ein paar Rollenklischees auf den Kopf stellt: Die Männer bemühen sich um familiäre Harmonie, Rita zerschlägt links und rechts Porzelan.
Gut gemacht, gut gespielt, aber zwei Stunden mit Rita sind mehr als genug.

WERTUNG: 4

Nachtrag:

Nachdem ich nun meine Zeitungskritik zu dem Film verfasst und dazu ein paar Interviews mit der Regisseurin gelesen habe, will ich den Film ein bischen aufwerten: Er ist zwar keine schöne Erfahrung – aber das Ziel, das sich die Filmemacherin gesetzt hat – nämlich eine ‚andere‘ Art von Mutter zu zeigen, ohne zu emotionalisieren oder moralisch zu werten – wurde eindeutig erreicht.

Kann also gut sein, dass das Misstrauen zwischen Film und mir in diesem Fall an meiner hollywood-erwartungshaltung lag, nette Geschichten über sympathische Menschen erzählt zu bekommen. Insofern honoriere ich die Radikalität und den Wagemut (und die oben schon gelobte gute Machart) mit einer radikal, wagemutigen Änderung zur

WERTUNG: 2

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