Kino: Bla bla bla oder „Der goldene Kompass“

Herrjeh, ist denn Filmemachen wirklich so schwer?

Gibt es nicht tausende Arten einen Satz wie

„Ich fürchte mich ein wenig vor Mrs. Coulter“

in Bildern auszudrücken?

Der Schatten der bösen Hexe über dem kleinen Mädchen? Zwei Blicke? Ein zurückweichen?

Nichts von alledem in „Der goldene Kompass“ von Chris Weitz (2007) .

Da wird dann tatsächlich „Ich fürchte mich ein wenig vor Mrs. Coulter“ in die Kamera gesagt. Und das ist nicht die Ausnahme! Zwei Stunden lang geht das so: Bla bla bla.

Schon wieder so eine Fantasy-Gurke, die sich an den Erfolg vom Herrn der Ringe dranhängen will. („Haben wir noch irgendwas von nem Briten, was ne Trilogie hergibt?“) und doch nur zeigt wie liebevoll und sorgfältig Jacksons-Hobbit Epos im Vergleich zu all diesen Schnellschüssen war.

Muss sich noch erwähnen, dass sich am Ende die Himmel öffnen und ein goldenes Licht herabscheint? Filme die so enden, verdienen ja bald eine eigene Kategorie! („Ich fürchte mich ein wenig vor Goldhimmelfilmen„)

Aber in diesem Fall ist es ja gar kein Gold.

Nur Staub.

WERTUNG: 5

Zur Zeitungskritik

P.S.: Die unvergleichliche Käte singt den Abspannsong für diesen Quatsch. Muss das sein?

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s