Ab in die Küche!

Ratatoullie“ von Brad Bird, 2007

Nachdem alle Kollegen voll des Lobes über diesen Film sind guck ich ihn mir Pixars neusten Streich auch mal an, auch wenn die Story – Kochende Ratte hilft tölpeligem Jungkoch – nicht so klingt, als würde sie einen vom Hocker reissen.

Wie üblich bei Pixar gibts einen coolen Vorfilm, diesmal über Ausserirdische, dann erst beginnt das Rattending. Die Qualität der Zeichnung ist tatsächlich überragend. Da spielen die Genre-Väter wirklich in einer ganz anderen Liga als die vergleichsweise sparige „Lissi“ (die in ihrer Reduziertheit aber auch was hat).

Die Story erfüllt meine niedrigen Erwartungen (was auch daran liegen kann, dass ich in Punkto kochen den italienischen und türkischen Meistern oder der Bratwurst in der Pfanne vertraue): Nette Grundidee, routiniert umgesetzt, mit einigen schönen Momenten. Kein Vergleich zu den „Incredibles“ oder gar der „Monster AG“ – aber trotzdem haushoch über dem Groß der „Filmemitanimiertentieren“.

Nettes Detail am Rande: Woran Tykwers erbärmlicher Parfümlangweiler so scheiterte schafft Ratatouille meisterhaft: Gerüche visuell erlebbar machen. Ein bissl mehr so abstraktes hätte dem Rattenfilm gut getan.

WERTUNG: 2

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