Voodoo: Die Schlacht um den zweiten Akt

Also langsam glaub ich, ich hab die erste Szene von Act II öfter umgeschrieben als den ganzen ersten Akt zusammen. Aber langsam scheint es zu funzen. Einerseits soll es ja mit einem Paukenschlag beginnen – andererseits müssen die wirklich coolen Sachen natürlich für das furiose Finale in Act III übrigbleiben.

Ein Grund warums so schwer war: Eine Hauptperson war bisher geistig nur als „Schurke des Stücks“ definiert. Das ist zu wenig, wie sich beim schreiben herausstellt. Auch wenn es im Stück nicht vorkommt, muss ich zumindest wissen, was diese Person für eine Motivation hat, damit es nicht ein willkürliches Gestöpsel wird.

Ausserdem hab ich beschlossen, dass Ruul, als jemand der aufs Jetzt und auf die Zukunft fixiert ist, immer im Präsens erzählt. Das ist verdammt ungewohnt. Zudem fällt mir auf, dass er manchmal wie Atlan klingt, wenn er so vor sich hin icherzählert. Das stört mich aber nicht (ich steh zu meinen schlechten Vorbildern 🙂 ) und lass ihn gleich mal „Du Narr!“ zu sich selber sagen.

Während der zweite Akt also langsam fertig wird – die anderen Szenen gehen schneller – wird auch der erste noch mal etwas umgemodelt. Das Gefluche fällt raus (wieder eine Routine aus der Cassandra-Produktion, immer wenns zu emotional wird: Fluchen lassen. Das funzt aber nur bei Cass, nicht bei Catherine) und die vermaledeite Liebesszene wird noch mal etwas herumgeschubst.

Bin mal gespannt auf Akt III.

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