Kino: An Inconvenient Thing: „The Last Winter“

Fantasy Filmfest #5

„The last winter“, Larry Fessenden, 2006

Irgendwo in Alaska: Auf einer abgelegenen Station ist ein Team von Technikern
(geführt von Ron Perlman) dabei, für den Konzern „North“ die US-Energieversorgung von morgen sicherzustellen. Mit dabei sind auch zwei Umweltschützer, die das Projekt ökologisch überwachen sollen. Schon vom ersten Moment in den eisumtosten Containerhütten merkt man: Das wird mit Tod und Zerstörung enden.

Die Frage – und das Spannungsmoment – ist dann, aus welcher Richtung die angedeute Katastrophe kommen wird: Aus der Rivalität zwischen den Männern um die Frau, aus der Konkurrenz zwischen Profit und Ökologie, von der geheimnisvollen weißen Box im Eis, die als letzter Zeuge eines Experiments von „North“ dort steht oder gar von etwas anderem, etwas übernatürlichem?

Erstaunlicherweise gelingt es Larry Fessenden diese schön vage Stimmung so lang wie möglich zu halten, auch nachdem der Bodycount schon begonnen hat. So wirkt „The Last Winter“ wie 90 Minuten spannende Exposition (Was vielleicht manche enttäuschen mag, die gern klarere Aussagen hätten).

Die Eis- und Einsamkeitsatmosphäre kommt dabei extrem gut und glaubwürdig rüber und die Musik ist auch sehr stimmungsvoll. Einziger Nachteil: Die Bartmänner nuscheln immer gerne und das ist ohne Untertitel oft schwer zu verstehen. Aber vielleicht macht auch das den Film noch einen Tick rätselhafter.

WERTUNG: 1

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