Kino: „The Namesake“

„The Namesake“ von Mira Nair, 2006

Zugegeben – wenns ned für die Zeitung gewesen wäre hätte ich mir „The Namesake“, die Geschichte einer indischen Einwandererfamilie in den USA über 30 Jahre, wahrscheinlich nicht angeschaut. Kitchen Sink Dramas um ganz normale Menschen sind meist ja schrecklich unspektakulär und grad wenns wohlmeinend mulitkulti wird gerne auch mal langweilig bis unerträglich.

Völlig anders dieser hier: Von Anfang an explodiert hier der Kontrast zwischen dem farbenfrohen Indien und der New Yorker Winterwelt. Jede einzelne Szene – also wirklich JEDE – erzählt ein Gefühl, exakt auf den Punkt. So subtil, dass man die Familie Ganguli schon lange lieb gewonnen hat, bis man merkt, dass hinter dem scheinbar flockig-realistischen Spiel eine dramaturgische Meisterleistung steckt. Bring mal das wahre Leben auf die Leinwand, ohne dass es suckt! O.K., dass fast alle Frauen hier die totalen Überbabes sind mag vielleicht nicht sooo realistisch sein – stört mich aber auch nicht besonders *g*.
Und der Soundtrack ist auch vom feinsten – von folkloristischen Klängen bis zu indischem Elektro und Rock, immer passend auf die Stimmung.

Jedenfalls – die 122 Minuten vergehen wie im Flug. Die ausführliche Zeitungskritik gibts woanders. An dieser Stelle deshalb einfach die

WERTUNG:A

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