DVD: „The Legend of Gingko“

Danjeogbiyeonsu von Je-Hyeon Park, 2000

Eigentlich ein guter Plan: Ein Mai-Sommerabend, ein Bier und ein asiatischer Fantasy-Schnetzel-Film. Noch dazu die Fortsetzung des versponnenen „Gingko Bed“ (in dem ein böser alter Krieger im modernen Korea seine Geliebte suchte). Doch dann die erste Überraschung: Der Titel ist Ettikettenschwindel, der Film hat vom Inhalt nichts gemein. Hier geht’s um zwei Völker – die guten Volcanos und die bösen Hawks – welche sich seit 500 Jahren bekämpfen Um zu gewinnen müssen die Hawks während der heiligen Mondfinsterniss das heilige Kind am heiligen Berg mit dem heiligen Schwert töten. Heilige Scheiße! Nun gut, muss man das heilige Bier halt schneller trinken.

Das ganze sieht auch aus wie 80er Jahre Fantasy, schön fotografiert, mit blutigen Kämpfen… aber auch mit endlosem blablablub und einer Vierecks-Liebesgeschichte, die mich nun gar nicht interessiert. Die Helden sind auch viel zu fad in ihrem ach-so-lieblichen Dorf!!! Hier scheint sich die Industrienation Südkorea a bissl arg in ein ländliches Kitsch-Idyll vom feinsten reingeträumt zu haben.

Was die „Legende“ vorm Absturz rettet sind die agile Kamera, der schmackige Orchestersound. die adretten Babes und die netten Bösewichter, welche unsere Helden (wer hat den Typ mit der blöden Strähne ausgesucht?!?) eigentlich locker in die Tasche stecken müssten: Einfach kurz von hinten anschleichen, wenn die zum hundersten mal über den Plot reden und swwuuush!! Naja. Lange Rede, kurze

WERTUNG: 4

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