Kino: „FULL METAL VILLAGE“

Alle Spacken fahr’n nach Wacken!

Doch was passiert in dem 1800-Seelen-Dorf in Norddeutschland, wenn gerade mal nicht das größte Heavy-Metal-Festival Deutschlands (Europas? Der Welt??) dort stattfindet?

Dann reden die Leute über Kühe, Kälber, Liebe und der Pfarrer versichert, dass die Metal-Fans gar nicht so schlimm sind. Wenn sie aber kommen, packt er seine Koffer und fährt weg.

Der „Heimatfilm“ der Koreanerin Soung-Hung Cho gehört ganz den Leuten von Wacken – das Open Air kommt nur am Rande vor. Wir hören ihre Träume, Sorgen und klugen Geschäftsideen (Ortsschilder verkaufen). Das ist oft lustig wie auf Hanf (was rauchen die da dauernd?), manchmal aber auch tierisch ernst. Und als dann wirklich zu „Breaking the Law“ von Judas Priest die schwarzen Horden ins Dorf kommen, der Film kinetische Energie aufnimmt und selbst der Opa die Hörner zeigt, gibt’s schon mal Gänsehaut: „Baby i’ve been here before.“

Interessant wäre es noch gewesen etwas über die jetzigen Veranstalter zu erfahren – kommen die noch aus dem Dorf? Oder haben die sich längst eine goldene Nase verdient und sind ins gelobte Land (=Bayern!) gezogen?

Eine Super-Doku, die richtig fröhlich und versöhnlich stimmt: Der Mensch mag zwar a Sau sein, aber wenigstens a coole Sau.

So macht Landwirtschaft Spaß, nich‘?

Wertung: 1

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