Kino: Der Fluch der goldenen Blume

„Man Cheng Jin Dai Huang Jin Jia“ von Zhang Yimou

Historisches Megaepos zum dritten: Nach ‚Hero‘ und ‚House of flying daggers‘ zieht Yimou jetzt in einen psychedlisch bunten Kaiserpalast des alten China, in dem die Königsfamilie sich kräftig gegenseitig nach dem Leben trachtet und Intrigen und Geheimnisse überall lauern.

In der ersten Stunde überwältigt die „Blume“ durch ihre Farben und die schnell geschnittenen Massenszenen und auch die Intensität des Dramas stimmt. Dann nimmer. Eine überkandibelte Revolution bricht aus, (mit eher bombastischen als akrobatischen Kampfszenen), die unsympathischen Charaktere weinen und zittern immer einen Tick zuviel bis endlich Kriemhild die Kaiserin ihren Moment der Befreiung hat.

Das hat weder die Vielfalt und Strenge von „Hero“ noch die Größe von „RAN“ und wirkt am Ende doch wie eine aufgeblasene Royality-Soap.

Wertung: 3

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