„Daddy ohne Plan“ von Andy Fickman (no pun intended)
Routiniertes Feel-Good-Movie aus dem Hause Disney mit einigen netten Ideen und einer tollen Ballett-Sequenz. Zeitungskritk folgt.
WERTUNG: 3
30 März, 2008 um 12:21 (Film)
„Daddy ohne Plan“ von Andy Fickman (no pun intended)
Routiniertes Feel-Good-Movie aus dem Hause Disney mit einigen netten Ideen und einer tollen Ballett-Sequenz. Zeitungskritk folgt.
WERTUNG: 3
26 März, 2008 um 7:13 (Eigene, Film)
Am wohl winterlich-stürmischten Tag dieses jungen Jahres drehen annA, Markus und ich einen Großteil der Szenen für den „Nürnberg – Heimat der Medienpädagogik“-Film, inklusive der ersten historisch korrekten Darstellung des Falles von Sigena mit dem die wechselvolle Geschichte unserer Stadt begann.
Trotz (oder wegen) des Sauwetters laufen die Dreharbeiten schnell und angenehm, auch wenn ich bisher noch kein wirkliches Ende für den Film habe. Im Skript steht nur ‘lustiger Schluss’.
Doch am Nachmittag fällt mir dann plötzlich ein, wie ein Film über Nürnberger Medienpädagogik enden kann, ja enden muss.
Der Fairness – und der Warnung halber – muss man dazu sagen, dass Markus und ich davor die letzten zwei Folgen von „The Prisoner“ angeschaut haben und uns herzlich gefreut haben über die gewisse „Fuck-You“-Attitüde der Macher gegenüber ihrem Publikum.
Als Entertainer redet man ja gern seinen Zuschauern nach dem Sinn, damit sie einen auch mögen, aber wir können auch anders…
20 März, 2008 um 12:25 (Film)
„Die Drachenjäger“ von Guillaume Invernel & Arthur Qwak
Zwei erfolglose Drachenjäger und eine romantische Prinzessin müssen im Auftrag eines blinden Königs ans Ende der Welt reisen um den größten aller Drachen zu erschlagen – den „Weltenvernichter“.
Story und Charaktere dieses französischen Computer-Zeichentrickfilms gewinnen sicher keinen Originalitätspreis, aber Gags, Tempo und Action (viele furiose Drachenkämpfe) gehen voll in Ordnung.Das größte Plus ist die absolut ungewöhnliche Opitk: Eine Mischung aus alten Yes-Plattencovern mit ihren schwebenden Steinen und der Opulenz von Final Fantasy X.
Nerven tut dagegen die wohl 100 000. „Just believe in yourself“-Schlussrede. Da war’s dann wohl doch nicht so weit her mit der europäischen Eigenständigkeit. Zwar wird die Moralkeule hier mit dem Zuckerguss der Ironie überzogen, macht aber trotzdem aua.
WERTUNG: 2
Zur Zeitungskritik
17 März, 2008 um 6:19 (Eigene, Film)
Es ist wieder mal vorbei: Drei Tage witzige, kunstvolle, menschliche und sonstige Jugendfilme auf dem Mittelfränkischen Jugendfilmfestival in der Arena im Cine.
Mit dabei – ausser Konkurrenz natürlich – der von mir produzierte Episodenfilm „Der goldene Hund“, gemacht von ehemaligen Teilnehmern des Jugendfilmfestivals. Erzählt wird das spannende Leben des Hundes Lobo und sehen könnt ihr es hier!
Danke noch mal an alle die mitgemacht haben. Und: Nach dem Film ist vor dem Film. Das nächste Werk „Nürnberg – Heimat der Medienpädagogik“ ist bereits im Entstehen. Dreimal dürft ihr raten wer den in Auftrag gegeben hat.
13 März, 2008 um 10:29 (Pet und die Welt)
Eigentlich ist so ein Abo ein ganz feine Sache: Jeden Tag liegen die Noris Neuigkeiten mit meinen eigenen tollen Geschichten im Postkasten, jedes Monat kommt seit Jahren pünktlich und zuverlässig die ‘EPD-Film’.
Wegen dieser guten Erfahrungen wurde ich leichtsinnig und versuchte die ‘Gamestar’ zu abonnieren. Eigentlich ein wirklich gut geschriebenes Computer-Magazin, das vor allem ältere Nerds, so wie mich, anspricht. Und das man nur per Abo in der kompletten Ausgabe für Leute ab 18 (bin ich!) bekommt.
Aber! Dieses Abo ist anders als die anderen: Die ersten paar Monate kam das Heft zu spät, wurde aber immer mit einer Entschuldigungsmail angekündigt: ‘Diesmal leider später’. So weit so nett. Dann kam gar nichts mehr.
Laut dem Vertrieb werden nämlich die – in durchsichtigen Plastikhüllen verschickten – Hefte mit 2 DVDs gerne unterwegs geklaut. Wenn man sie aber in einen neutralen braunen Umschlag tut kommen sie an. Also bat ich um einen Umschlag und bekam mein Heft. Zweimal. Bis wieder nix mehr kam.
Nachdem ich das Nachtelefonier-Spiel dreimal mitgespielt hatte, hab ich das Abo abbestellt – und oh Wunder: Bekam in der Woche drauf nicht nur die noch fehlende ‘Gamestar’, sondern erstaunlicherweise auch die Konsolenzeitschrift ‘GamePro’ geschickt und weiss jetzt, was für tolle Spiele ich auf der Wii oder X-Box nicht spielen werde, weil ich keine hab.
Naja, das Abo braucht jedenfalls noch bis August um auszulaufen, bis gespannt, was ich bis dahin noch alles für Zeitschriften von denen bekomme. In neutralen, braunen Umschlägen.
5 März, 2008 um 1:11 (Film)
„No Country for Old Men“ von den Coen Brothers.
Gibt’s nicht viel zu sagen. In ziemlich jeder Hinsicht brilliante, blutige Komödie, die wie ein Remix der ‘Greatest Hits’ der talentierten Brüder wirkt.
WERTUNG: 1
„Mein Traum oder – die Einsamkeit ist nie allein“ von Roland Reber.
Gibt’s nicht viel zu sagen. Cool das einer wirklich independent produziert (mit dem Geld der Eltern) und das Ergebnis ins ‘echte Kino’ bringt. Uncool, dass 100 Minuten lang nur die üblichen Versatzstücke studentischer Kellerbühnen (Sinnsuche, Midlife-Crisis, Theateranspielungen und – natürlich – Hitler) auf die Leinwand gebracht werden. Zeitungskritik.
WERTUNG: 5
Im Tal von Elah von Paul Haggis
Déjà vu: Wieder ein Massaker, wieder sucht Tommy Lee Jones die Täter, wieder Grenze zu Mexiko, wieder Roger Deakins Kamera, wieder ähnliche Nebenrollen – trotzdem ganz anders als „No country…“. Nämlich auf ehrenwerte Weise öde. Zur Zeitungskritik.
WERTUNG: 4
„Delphine und Wale 3D“ von Jean-Jacques Mantello (2008)
Ein Film der hält was der Titel verspricht! Ohne Computergrafik und – lobenswerterweise! – mit einer schönen, passend eingesetzten Erzählerstimme (Martina Gedeck) . Gerade die Kinder im Kino sind begeistert. Zeitungskritik.
WERTUNG: 2
3 März, 2008 um 11:06 (Eigene, Film)
„Xin Wu Xia Men Xin Xan
Ni Han Chen Chao!“
- Lao Tse
(„Damit Kampfkunst gut aussieht, muss sie erst mal gut klingen“)
Wie wahr! Seit einigen Stunden schneide ich nun schon „Ahs“, „Uffs“, „Klings“ und „Paffs“ für die Schläge, Tritte und Schwerthiebe meiner Martial-Arts-Episode des Jufife-Jubiläumsfilms. Dabei hatte alles so schnell begonnen: Gedreht war das Epos in 9 1/2 Minuten (Jet Li brauchte für die „Fearless“-Kampfszenen 90 Tage – haha! Lahmbacke!).
Während aber die Schwertsounds im Original schon ganz nett klingen (nur leider dauernd von uns zugelabert werden) funktioniert Faustkampf mit echten Sounds gar nicht. Man braucht einfach das PAFF PAW PAFF PENG um überhaupt den Eindruck von Treffern zu bekommen.
Wenn die Sounds dann aber passen hat man wirklich den Eindruck, dass sei ganz natürlich, dass jeder Körpertreffer PLAMM macht, jede Drehung SWUSH. Schon sehr merkwürdig wie konditioniert man auf diesen völlig übertriebenen Sound ist. Eine Zeitlang hab ich auch versucht den legendären „Wilhelm-Scream“ reinzubasteln, aber der passt besser zu jemand der irgendwo runterfällt als zu einem getroffenen Kämpfer.
Erstaunlicherweise ist mir vor lauter Sounds noch gar nicht klar, welche Musik ich letztlich verwenden werde. Wahrscheinlich eine laute, welche die ganzen Sounds wieder zudeckt, haha. Das Ergebnis seht ihr auf jedenfall vor der Preisverleihung des Jufife am 16. März um 18 Uhr im Cinecitta.